Hulda.

Hulda.

Das Huhn.

Hulda und die Feuerwehr

Administrator on Jun 01 2015

Hulda, nennen wir das Huhn einfach einmal so, also Hulda wollte ganz ehrlich nie Feuerwehrfrau werden. Zum einen gab es zu ihrer Jugendzeit noch kaum Frauen bei der Feuerwehr und Hühner schon gar nicht. Und zum anderen ist Hulda einfach nicht schwindelfrei.

Wohl auch ein Grund, warum Hühner nur relativ flache Flugkurven, wenn überhaupt, ins Auge fassen. Ob deshalb die Perspektive aus Hühneraugen auch eher flach ist, würde Hulda gerne an anderer Stelle diskutieren. Wie auch immer. Und trotzdem war Hulda seit der ersten Ausstrahlung am 3. Juli 1977 im ZDF ein Fan von Grisu, dem kleinen Drachen, der trotz seiner feuerspeienden Unart Feuerwehrmann werden wollte. Bei vielen Jugendfeuerwehren und auch bei den Großen ein gern gesehenes Maskottchen. Und Hulda ist noch heute fasziniert, wenn die schicken roten Autos aus der Nähe betrachtet werden dürfen. Hulda denkt natürlich auch weiter und weiß, wenn die Feuerwehr im Einsatz ist, dann geht es um was. Verkehrsunfall, umgestürzte Bäume, ausgelaufenes Öl, Hochwasser und Sturm. Und neben dem Schutz von Sachen, die wir Menschen auch dringend zum Leben brauchen, geht es oft auch um Leben und Tod. Bergung von eingeklemmten Personen, Höhenrettung, schwierige Krankentransporte und eben auch um Feuer und andere Gefahrenquellen.hulda_und_die_feuerwehr_06-2015.jpg

Trotz aller Begeisterung für die Feuerwehrt tat es Hulda gut, dass sich die Feuerwehr in Rehau zu ihrem 150. Jubiläum mal wieder so richtig in Szene gesetzt hat. Denn das, was man immer hat, und das, was immer da ist, und das, was immer auch einfach funktioniert, das nimmt auch Hulda zu oft als selbstverständlich hin. Und Hulda ist froh, dass es Männer und Frauen gibt, die sich ehrenamtlich schulen und trainieren, um im Ernstfall auch den kleinsten Hühnerstall, so gut es geht, zu beschützen. Und dass es Menschen gibt, die freiwillig auf eine hohe Leiter klettern, wo Hulda nie hoch könnte.

Hulda sagt allen Feuerwehrleuten, Männern und Frauen, den Jungen und den Alten und auch allen, die im Hintergrund in den Familien oder in den Feuerwehrvereinen die Arbeit unterstützen, ein ganz herzliches „Vergelt´s Gott!“. Gott sei Dank gibt es Männer und Frauen, die sich gerne in ihrer Freizeit mit ihren Gaben für andere einsetzen. Und Gott sei Dank finden sie auch Zeit zum Feiern, um uns zu zeigen, dass sie einfach immer da sind.

Meint Hulda
(tw 06/2015)

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