Hulda.

Hulda.

Das Huhn.

Hulda und die Konfirmation

Administrator on Mar 01 2013

Hulda nennen wir das Huhn einmal so. Also Hulda wundert sich jedes Jahr aufs Neue. Diese Jugend.

Das kann es doch gar nicht geben. Normalerweise und überhaupt. Wie die immer rumlaufen. Und dann um Ostern herum- plötzlich alle wie aus dem EI gepellt.

Letztes Jahr hat der Sohn vom Bauern konfirmiert. Ganz ehrlich – Hulda hat ihn erst nach einigen Minuten erkannt. Was ist da los? Hulda hat sich schlau gemacht. Einmal im Jahr feiern die Evangelischen Konfirmation. Jungen und Mädchen, all so um di e14 Jahre alt, gehen zu ihrem großen Gottesdienst.

Hulda wollte es genau wissen. Konfirmation ist aus dem Lateinischen und heißt: Bekräftigen. Die Jugendlichen bekräftigen das Taufversprechen der Eltern und Paten. Aha. Deshalb alle so fein aus dem Ei gepellt. Nur Hulda fragt sich: Und was ist dann anders, wenn man konfirmiert ist? Auch da hat Hulda eine Antwort gefunden: Konfirmation heißt, dass man groß ist. Dass man ernst genommen wird. Und wie sich das zeigt? Wie man das als Konfirmierter merkt?

Ganz praktisch: im Oktober 2012 wird der Kirchenvorstand der evangelischen Gemeinden in ganz Bayern neu gewählt. Und wer konfirmiert ist, der darf wählen. Seine Stimme zählt genauso viel wie die von 18jährigen oder 80jährigen. Daran merkt man, dass man groß ist. Selbstverständlich muss man sich vorher auch Gedanken darüber machen, wer ist für mich eine gute Vertretung im Kirchenvorstand? Wer passt da rein? Wenn will ich wählen? Und selbstverständlich darf man den Wahltag nicht verpennen. Auch das gehört zum Erwachsenwerden dazu. Hulda findet das eine Super Idee. Leider muss Hulda noch warten. Hulda ist erst fünf und noch keine 14 Jahre alt.

Meint Hulda

(tw 03/2012)

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