Hulda.

Hulda.

Das Huhn.

Hulda und Trinitatis ... das Fest der Dreifaltigkeit

Administrator on May 10 2008

"una substantia, tres personae" (Tertullian, * um 150; + um 230) Hääää?

Hulda, nennen wir das Huhn einfach mal so. Hulda lebt in der Nähe eines Kirchturms und diesen Sonntag rennen die Leut' wegen "Trinitatis" in die Kirche.

Hulda hat das gehört. Und Hulda hat sich gefragt, was dieses Trinitatisdingens ist. Ein Nachbarhuhn hat ihr dann erzählt, dass sich die Menschen ihren Gott gleich dreifach vorstellen: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Also mal wieder irgendwas Religiöses, daran besteht kein Zweifel. Hulda jedoch hat keinen blassen Schimmer, keine richtige Vorstellung, worum es geht, denn die Übersetzung in Hühner-Theologie stellt ein Problem dar. Vater und Sohn... Huhn und Ei... das geht ja noch.

Mit dem Heiligen Geist wird's aber schon echt schwierig. Und das Nachdenken kann für Hühner ja bekanntlich zu einem Prozess der Ewigkeit werden. Aber ihr dämmert's allmählich. Sie hatte da mal was gehört. An Pfingsten war das neulich. Sie kann sich noch gut erinnern. Da ging's rund im Hühnerstall, als einige meinten, recht geist-reich daher zu gaggern.

Aber Hulda gefallen die Vorstellungen. Das große Huhn (sie kann es sich nicht anders denken) gibt ihr Schutz und Wärme. Und das Ei birgt doch Leben und Wunder... und das, was sie an Pfingsten an guter Laune vom Kirchturm her zu spüren meinte, empfand sie auch als recht angenehm.

Hulda findet das Trinitatisdingens praktisch. Da scheint für jeden etwas dabei zu sein. Und man kann sich  Schwerpunkte setzen, wie man sich Gott vorstellt.

Tolle Sache.

Meint Hulda.

(mv 05/08)

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